Standesamtlich heiraten in der Landeshauptstadt Dresden
Dresden bietet unglaublich schöne Orte für eine standesamtliche Hochzeit.
Wir zeigen Ihnen wo - lassen Sie sich inspirieren.
Das Standesamt Goetheallee in Dresden -
eine schöne Kulisse
In Dresden heiraten – ganz konkret auf der Goetheallee, bedeutet: Herrschaftliches Flair und edles Ambiente empfangen das Brautpaar im Standesamt Dresden.
Die beiden Trausäle des Hauses bieten jeweils bis zu 25 Personen Platz für eine festliche Trauung. Auch die schöne Parkanlage rings um das Gebäude zaubert eine romantische Kulisse für wunderschöne Hochzeitsfotos.
Anschrift
Standesamt Goetheallee
Goetheallee 55, 01309 Dresden
Telefon: (03 51) 4 88 88 06
Telefax: (03 51) 4 88 88 03
E-Mail: standesamt-eheschliessungen@dresden.de
Internet:
www.dresden.de/standesamtlich-heiraten-in-dresden
Öffnungszeiten des Fachbereiches Eheschließungen:
Montag 8–12 Uhr
Dienstag 8–12 Uhr, 14–18 Uhr
Donnerstag 14–18 Uhr
Möchten Sie mehr über die Geschichte des Dresdner Standesamtes erfahren? Lesen Sie im letzten Abschnitt, welche Epochen das Standesamt durchlaufen hat.
Heiraten auf Schloß Albrechtsberg in Dresden
Ein traumhafter Blick von den Elbhängen auf die Stadt Dresden bietet sich dem Brautpaar und seinen Gästen vom Schloß Albrechtsberg. Hier finden Sie einen wunderschönen Trauraum für die Hochzeitsgesellschaft. Zudem bietet der Gartensaal Platz für bis zu 100 Personen. Der großzügige Park und die terrassenartig angelegte Gartenanlage sind zur Hochzeit der ideale Rahmen zum Flanieren mit Ihren Gästen.
Eine Terminvergabe können Sie im Standesamt Dresden erfragen.
Anschrift
Schloß Albrechtsberg
Bautzner Straße 130, 01099 Dresden
Telefon: (03 51) 8 11 58 0
Telefax: (03 51) 8 11 58 29
E-Mail: schloss@kkg-dresden.com
Internet:
www.schloss-albrechtsberg.de
Heiraten im Kulturrathaus in Dresden
Wir freuen uns sehr, Ihnen ab Juni 2012 mit dem Dresdner Kulturrathaus einen weiteren attraktiven Ort für Ihre Eheschließung, gelegen in der historischen Inneren Neustadt von Dresden, anbieten zu können.
Im Haus Königstraße 15 steht dem Brautpaar der Fritz-Löffler-Saal mit seiner historischen Holzbalkendecke und Platz für bis zu 144 Gäste zur Verfügung. Der Saal hat eine wunderbare warme Akustik und falls Sie Musiker mitbringen möchten, kann gern auch der vorhandene Flügel genutzt werden.
Hochzeit auf der Elbe in Dresden
Eine Hochzeitszeremonie auf Schiffsplanken ist eine originelle Idee und ein ganz besonderes Erlebnis dazu. Das nostalgische Flair der Schiffe, die noch mit Dampfmaschinen und Schaufelrädern angetrieben werden, verleiht Ihrem Hochzeitstag einen unverwechselbaren Charakter. Während das Brautpaar auf dem historischen Dampfschiff zwischen dem Dresdner Terrassenufer und Loschwitz (Schlösserfahrt) den Worten des Standesbeamten lauscht, fließen die Altstadtkulisse und die liebliche Elblandschaft vorüber und sorgen für eine entspannte Festatmosphäre. Auf Wunsch ist eine Weiterfahrt nach Pillnitz nach der Eheschließung selbstverständlich möglich.
Für die ganz exklusive Hochzeit bietet die Sächsische Dampfschiffahrt zusätzlich an, ein eigenes Hochzeitsschiff zu chartern.
Anschrift
Sächsische Dampfschiffahrt
Hertha-Lindner-Straße 10, 01067 Dresden
Telefon: (03 51) 8 66 09 0
Telefax: (03 51) 8 66 09 88
E-Mail: info@saechsische-dampfschiffahrt.de
Internet:
www.saechsische-dampfschiffahrt.de
Heiraten in Sachsen: Im Landhaus in Dresden (Pirnaische Pfalz)
Das Landhaus, das den Bewohnern Dresdens bereits als Heimat des Stadtmuseums bekannt ist, steht an ausgewählten Tagen auch für standesamtliche Eheschließungen zur Verfügung. Seit Juni 2008 werden Hochzeiten im Palais der Stadt Dresden durchgeführt und viele Paare haben diesen besonderen Ort zum Heiraten im unmittelbaren Zentrum Dresdens bereits genutzt.
Wenige Minuten vom Neumarkt entfernt und in unmittelbarer Nähe zum Pirnaischen Platz ist dieser neue Ort zum Heiraten über den Haupteingang in der Landhausstraße erreichbar.
Der Festsaal des spätbarocken Gebäudes wird für diesen feierlichen Anlass jeweils besonders eingerichtet und besitzt ausreichend Platz für 50 Gäste. Bei Bedarf können für die Hochzeitsgesellschaft weitere Sitzplätze bereitgestellt werden.
Das einzigartige Treppenhaus des Landhauses bietet ein stilvolles Ambiente für Hochzeitsfotos. Das Museumscafé und der preisgekrönte Museumsgarten laden nach der Trauung dazu ein, auf das Brautpaar anzustoßen.
Das Standesamt Dresden ergänzt mit dem Landhaus sein Angebot auf der Goetheallee, wo die Räume für maximal 25 Gäste zur Verfügung stehen, sowie auf Schloß Albrechtsberg und den Schiffen der Sächsischen Dampfschiffahrt.
Anmeldungen nimmt das Standesamt auf der Goetheallee entgegen. Der Online-Kalender des Standesamtes informiert unter
www.dresden.de/standesamtlich-heiraten-in-dresden wann Eheschließungstermine im Festsaal des Landhauses angeboten werden und zu weiteren Details dieses Eheschließungsortes.
Anschrift
Landhaus (Stadtmuseum & Städt. Galerie)
Landeshauptstadt Dresden - Bürgeramt - Abteilung Standesamt
Postfach 12 00 20, 01001 Dresden
Goetheallee 55, 01309 Dresden
Telefon: (03 51) 48 88 80 6
Telefax: (03 51) 48 88 80 3
E-Mail: standesamt-eheschliessungen@dresden.de
Die Geschichte des Dresdner Standesamtes
Das heutige Standesamt in Dresden zählt zu den größten und bedeutendsten Villen in
Dresden Blasewitz. Sie wurde 1895 in einem eklektizistischen Stil mit Neorenaissanceelementen errichtet. Ihren Namen verdankt sie ihrem früheren Besitzer, dem Bautzner Kaufmann Karl Ernst Otto Weigang, der sie von Max Georg Poscharsky am
21. Dezember 1895 kaufte.
Über den Architekten des Hauses herrscht Unklarheit, da die gesamten Bauakten der ehemaligen Gemeinde Blasewitz 1945 verbrannt sind. Es besteht die Vermutung, dass Poscharsky, 1894/1895 Eigentümer des Grundstückes, als Architekt in Betracht kommt.
Er studierte in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts Architektur an der Dresdner Kunstakademie unter Lipsius, 1893/1894 erbaute er die Villa Vogesenweg 4, nur wenige Meter von hier entfernt, deren Anlage und Details größte Ähnlichkeit mit der Villa Weigang aufweisen.
Weigang, Besitzer einer chromolithographischen Kunstanstalt und Steindruckerei in Bautzen, erwarb durch die Herstellung von Verpackungspapieren für Cigaretten und Schokolade ein erhebliches Vermögen. Die Villa in Blasewitz nutzte er bis 1914 als Sommerwohnung. Der lateinische Spruch im Fenster über der Holztreppe „BEATUS ILLE QUI PROCUL NEGOTIIS“ – „Glücklich, wer fern von den Geschäften weilt“, weist darauf hin.
Der Gobelin im Foyer über der kunstvoll verkleideten Heizung zeigt die Bautzner Wasserkunst und stellt den Bezugspunkt zum eigentlichen Wirkungskreis von Weigang her.
Das Haus verfügte nicht nur über eine prächtige Innenausstattung, sondern erhielt 1895 auch eine der ersten Dampfheizungen und eine zentrale Ventilation.
Zu Beginn der Rekonstruktionsarbeiten im Herbst 1991 war von der wertvollen Innenausstattung nicht mehr viel zu sehen und das setzte sich im Außenbereich fort, obwohl das Haus seit 1978 auf der Bezirksdenkmalliste stand.
Das Dachgebälk war vom Schwamm befallen, Wandbespannung, Deckenvergoldungen und viele Details waren nicht mehr vorhanden. Die Gemälde und Verzierungen in der Kassettendecke, an den Wänden und im Außenbereich waren übertüncht. Beide Türme waren gekappt. Die in einem vertieften Gartenteil nördlich der Villa befindliche Brunnenanlage war mit Erdmassen verfüllt. Es ragten nur noch zwei Teile der Treppenbalustrade aus der Rasenfläche hervor.
Die Brunnenfigur, ein Putto auf Postament und ein Barometerhäuschen wurden von Unbekannten abtransportiert.
Erste Eheschließungen im Standesamt
Nach 3jähriger Bauzeit fand am 30. September 1994 die erste Eheschließung statt. Das Haus diente seit den 50er Jahren als Standesamt und ist nun die Villa für „Traumhochzeiten“ in Dresden.
Die Schönheit der Räume erschließt sich seitdem den Brautpaaren und ihren Gästen in voller Pracht. Nach der Entfernung dicker Lackschichten erkennt man wieder die natürliche Maserung des Holzes.
Die Decken- und Wandbemalungen konnten nahezu vollständig freigelegt werden. In der Kassettendecke findet der aufmerksame Betrachter ein Feld im Original, das nur eine leichte Retusche erhielt.
Der ursprünglich vorhandene Fries über den Eingangstüren zu den Trauräumen ist jedoch nur noch an einer Stelle als „Auge“ sichtbar. Eine vollständige Restaurierung war nicht mehr möglich.
Im Außenbereich wurde die Fassadenbemalung nach dem Abtragen der Deckfarbe auf Schablonen übernommen und auf diese Weise gesichert.
Bei den Probekratzungen entdeckten die Restauratoren eine wunderschöne Sonnenuhr, auf die es bis dahin keinerlei Hinweise gab. Im Anschluss an die Neuverputzung des Hauses erfolgte die Übertragung der auf den Schablonen gesicherten Ornamente und Gemälde.
Der Jüngling an der Freitreppe gehört zu den wenigen, im Außenbereich erhalten gebliebenen Originalen.
Für den Bau der beiden Türme standen lediglich Fotos als Vorlage zur Verfügung.
Die Gartenanlage konnte nur teilweise originalgetreu restauriert werden, weil sie durch vielfältige Eingriffe zersiedelt wurde. Nach Freilegung der Brunnenanlage galt es, eine Wasserkunst zu installieren, die dem Charakter der Villa am besten entspricht.
Der Brunnen erhielt einen hervorragend restaurierten gusseisernen Aufsatz, der einst im 1945 zerstörten Palais Oppenheim an der Bürgerwiese stand.
Seit dem 15. Mai 1998 erfreut das Wasserspiel die Brautpaare und ihre Gäste als ein beliebtes Fotomotiv.