Die Krawatte

Krawatte

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Die Krawatte

Wissenswertes rund um den Binder

Geschichte der Krawatte

Die Krawatte ist heutzutage vermutlich der am häufigsten getragene Halsschmuck des Mannes und rangiert in der Tragehäufigkeit weit vor Fliege und Plastron.
Die Bezeichnung stammt aus Frankreich von „à la croate“, da das farbige Halstuch ursprünglich angeblich von Kroaten getragen wurde. Den Franzosen gefiel dieses Kleidungsstück so gut, dass sie es in ihre Mode übernahmen und es einfacherweise wie die ursprünglichen Trägern benannten.
Heute sind Krawatten in unzähligen Farben und Designs erhältlich. In der Regel ist eine Krawatte 1,45 m lang, für große Träger gibt es auch Längen bis 1,55 m. Am unteren Ende besitzt sie die 2- bis 3-fache Breite wie am oberen Ende.

Aufbewahrung und Reinigung

Bewahren Sie eine Krawatte niemals gebunden auf, sondern lösen Sie nach jedem Tragen den Krawattenknoten, da sonst der Stoff zu sehr leidet. Wickeln Sie sie locker um die Hand und legen sie so gerollt ab. Auf diese Weise glätten sich Falten in der Regel selbst.
Sie sollten eine Krawatte nicht direkt bügeln. Legen Sie auf alle Fälle ein Tuch zwischen Bügeleisen und Krawatte. Günstiger ist es, den Krawattenstoff nur mit Dampf zu glätten. Führen Sie Ihr Bügeleisen dicht über die Oberfläche hinweg, doch ohne ihn zu berühren.
Meist werden Krawatten hängend aufbewahrt. Sie können auch liegend einmal gefaltet oder locker gerollt gelagert werden.
Die Reinigung überlässt man am besten einem Profi.

Der „Kleine Windsor“ …

… ist kein englischer Prinz, sondern vielmehr der wohl am häufigsten verwendete Krawattenknoten. Benannt wurde er so nach Eduard VIII., der stets durch seine perfekt gebundenen Krawattenknoten für Furore sorgte.

Neben diesem relativ einfachen, sehr eleganten Krawattenknoten gibt es noch unzählige andere Bindearten. Diese unterscheiden sich in Aussehen des Krawattenknotens und seinem Schwierigkeitsgrad während des Bindens teilweise erheblich.

Die Art und Weise sowie die Erscheinungsform der Krawatte wandelt sich und ist natürlich auch der vorherrschenden Mode unterworfen. Heutzutage wird sie meist so getragen, dass die untere Spitze in einem Bereich von etwa 10 cm überm Hosenbund endet bis hinab zur Gürtelschnalle, wobei die Schnalle auch durch die Krawatte bedeckt sein kann.

Mittels einer Krawattennadel kann die Krawatte besser in Position gehalten werden und man vermeidet unfreiwillige Abstecher der Krawatte in die nähere Umgebung, in der sie sich auch leicht verheddern könnte. Zudem ist solch eine Nadel ein schmückendes Accessoire für den Bräutigam und sollte natürlich auf andere schmückende Elemente wie Gürtelschnalle und Manschettenknöpfe abgestimmt sein.

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